Erfahrungsberichte unserer Auszubildenden

Kim Pleß machte eine Ausbildung zur Industriekauffrau

(Seit Ende Juni 2011 ausgelernt)

Nach dem schulischen Werdegang musste ich mich dann entscheiden, Studium oder Ausbildung? Ich fand es für mich persönlich wichtig, erst einmal in das Berufsleben einzusteigen. Viele von uns kennen es ja. Erst einmal müssen Bewerbungen geschrieben werden. Auf Krone Filtertechnik GmbH bin ich eher durch Zufall gestoßen. Von einem anderen Unternehmen habe ich erfahren, dass die Krone Filtertechnik GmbH im Jahr 2008 das erste Mal einen Auszubildenden als Industriekauffrau/-mann einstellen möchte. Daraufhin habe ich mich beworben und wurde kurze Zeit später auch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Das Vorstellungsgespräch mit Herrn Krone verlief für beide Parteien positiv und ich konnte am 01.09.2008 meine Ausbildung beginnen. Seit nun ungefähr 2,5 Jahren mache ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Krone Filtertechnik GmbH in Achim. Spannend war es wohl auch für die Mitarbeiter, da zum ersten Mal eine Auszubildende eingestellt wurde.

Die ersten Tage waren totales Neuland für mich, da ich als Schülerin nie einen so langen Tag hatte. Nach ein paar Wochen hatte ich mich aber auch daran gewöhnt. Das Arbeitsklima war von Anfang an sehr gut und das Arbeiten miteinander hat viel Spaß und Freude gemacht. Schon nach zwei Monaten begaben eine Kollegin, ein neuer Kollege und ich uns zu einer Schulung bei unserem Hauptlieferanten Mann+Hummel nach Speyer. Dort absolvierten wir eine Produktschulung, die zwei Tage dauerte. Die Mitarbeiter bekommen immer die Möglichkeit an Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen. Die Krone Filtertechnik GmbH wächst von Jahr zu Jahr und die Mitarbeiterzahl steigt kontinuierlich an. Die Branche der Filtration ist eine Branche mit Zukunft. Schön ist es zu wissen, dass wir als Unternehmen die Umwelt durch die Filtration unterstützen können. Unser Firmenslogan lautet demnach auch zu recht „ Zuverlässiger Schutz für Maschine und Umwelt“.

Das erste Lehrjahr war für mich ein reines Lernjahr, in dem ich alle Abläufe kennenlernte. In unserer Firma ist es so, dass wir in produktionsorientierten Abteilungen arbeiten, d.h. für die Produkte gibt es jeweils eigene Abteilungen. Wir haben daher eine Luft- und Flüssigkeitsfilterabteilung, eine Russfilterabteilung, die Logistik und die Buchhaltung. Außerdem arbeitet die Krone Filtertechnik GmbH mit der Krone Filter Solutions GmbH zusammen, in die wir Auszubildenden im Rahmen der Ausbildung ebenfalls tätig sind. In jeder Abteilung herrschen andere Arbeitsabläufe. Wir Auszubildenden können also im Krankheitsfall von Mitarbeitern meist schnell einspringen und in der unterbesetzten Abteilung aushelfen, was sehr von Vorteil ist. Somit lernen wir selbstständiges und verantwortungsbewusste Arbeiten.

Außerdem erhielt ich als Auszubildende das Vertrauen der Ausbilder und der Geschäftsführung. Für vier Wochen hatte ich nun die Verantwortung für eine Praktikantin. Ihr konnte ich Einblicke in das Unternehmen ermöglichen. Sie lernte schon nach kurzer Zeit die Abläufe unserer Systeme kennen und war schnell ein Teil von uns. Das zeigt auch, dass das Arbeitsklima sehr gut ist und schnell Leute aufgenommen werden können.

Bei der Krone Filtertechnik haben wir außerdem die Möglichkeit bekommen an einem internen Englischunterricht teilzunehmen. Dies nutzen größtenteils die jüngeren Kollegen, da man heutzutage immer mehr mit Englisch am Arbeitsplatz konfrontiert wird und es ohne in der Industrie nicht mehr geht.

Wenn mich jemand fragen würde, ob ich diese Ausbildung noch einmal machen würde, dann würde die Antwort wohl „ja“ sein. Einen kaufmännischen Beruf zu erlernen, ist immer von Vorteil, da man auch in anderen Firmen mit vielleicht anderen Tätigkeitsbereichen auf das Wissen zurückgreifen kann.

Nun bin ich mit meiner Ausbildung fast fertig und freue mich schon darauf eine „richtige“ Arbeitnehmerin zu werden.

 

zurück